Vorsicht mit Souvenirs bei Italien Jugendreisen

10.06.2010 in der Kategorie: Italien Gesetze

Die Strände an Adria und Mittelmeer in Italien füllen sich langsam aber sicher wieder mit Touristen aus ganz Europa, wobei der Höhepunkt der Reisewelle auch in diesem Sommer in den Monaten Juli und August erwartet wird. Für die Behörden in Italien ist die beginnende Reisewelle an Mittelmeer und Adria Grund genug, auf die Verkäufer und fliegenden Händler an den Stränden und in den Städten hinzuweisen, die dort zumeist gefälschte Marken-Produkte an den Mann oder die Frau zu bringen versuchen. Von Uhren und Schmuck über edle Designer-Taschen bis hin zu Sonnenbrillen und Baseball-Caps ist alles in den Sortimenten dieser "Bauchläden" zu finden. Italien ist beileibe nicht die einzige Destination, die mit diesem Problem zu kämpfen hätte, gilt bei den Fälschern aber als liebster Standort. Viele Touristen freuen sich über die vermeintlichen Schnäppchen beim Einkauf am Strand in Venetien und anderen Regionen, wissen aber nicht, dass sie sich damit strafbar machen und im schlechtesten Fall mit einem drastischen Bußgeld in Höhe von bis zu 10.000 Euro belegt werden können. Selbst bei der Einfuhr gefälschter Produkte nach Deutschland, ob dies wissentlich oder unwissentlich geschieht spielt keine Rolle, kann noch Ungemach drohen, falls es an der Grenze zu Kontrollen kommt. In Italien ist es bereits seit Jahren guter Brauch, vor allem zu Beginn des Sommers mit verstärkten Kontrollen an den Stränden an Mittelmeer und Adria präsent zu sein. Daher sollte im Zweifelsfall auf andere Souvenirs für die Daheimgebliebenen zurückgegriffen werden, da es am Strand in den seltensten Fällen echte und damit legale Waren zu kaufen gibt.

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