Villa Adriana bei Rom - Griechenland und Ägypten im Kleinformat
Veröffentlicht: 12.04.2010 in der Kategorie: Italien Sehenswürdigkeiten
Die offiziell als Villa Adriana bekannte, häufig aber auch einfach Hadriansvilla genannte Anlage nordöstlich von Rom diente Kaiser Hadrian als Sommerresident und Alterssitz. Seit 1999 gehört die Villa Adriana zum UNESCO Weltkulturerbe und ist damit eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten bei Italien Jugendreisen in Rom. Kaum eine andere Sehenswürdigkeit aus dem Zeitalter der Römer gib ihrem Betrachter einen derart umfassenden Einblick in die Kunst und Kultur des einstigen Weltreichs.
Kaiser Hadrian kam in Rom zu Beginn des 2. Jahrhunderts nach Christus an die Macht und galt als Herrscher, der ein Faible für Griechenland und Ägypten hatte. Griechenland und Ägypten waren die kulturellen Hochburgen des Römischen Reiches, weshalb Kaiser Hadrian davon träumte, Griechenland und Ägypten nach Italien zu holen. Dieser Traum wurde zwischen 118 und 134 durch den Bau eines 120 Hektar großen Areals realisiert, auf dem zahlreiche Landschaften und Bauwerke aus Griechenland und Ägypten im kleineren Maßstab nachgebaut wurden.
Heute ist dieses Gebiet in der Nähe des antiken Tibur und heutigen Tivoli als Villa Adriana bzw. Hadriansvilla bekannt und zu etwa einem Drittel für die Öffentlichkeit geöffnet. Ein Museum informiert die Besucher mit einem Modell der Hadriansvilla über das ursprüngliche Aussehen der Villa Adriana, die im 16. Jahrhundert wiederentdeckt wurde.

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