Italien forciert Maßnahmen für sicheren Wintersport in den Alpen

20.02.2010 in der Kategorie: Italien Skiurlaub

In den Alpen und anderen Skigebieten ist in den letzten Jahren ein deutlicher Anstieg bei den Skiunfällen zu verzeichnen. Dabei hat sich offiziellen Statistiken nicht nur die reine Zahl der Unfälle beim Wintersport erhöht, diese sind in vielen Fällen auch mit deutlich schwereren Folgen für die Betroffenen verbunden. Bei der Suche nach den Ursachen für diesen besorgniserregenden Trend sind Experten inzwischen bei der erhöhten Frequentierung der Pisten und Loipen in den Alpen sowie dem immer rücksichtsloseren Verhalten einzelner Skifahrer fündig geworden. Italien gehört neben Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz zu den Ländern, die vom Winterurlaub in den Alpen in hohem Maße profitieren. Auch die meisten Italien Jugendreisen führen im Winter in die Alpen, so dass in Südtirol & Co nun intensiv über Möglichkeiten diskutiert wird, wie die Sicherheit auf den Pisten und Loipen vor allem für Kinder und Jugendliche in Zukunft gewährleistet werden kann. Als sehr wahrscheinlich gilt, dass Italien schon zeitnah ein neues Gesetz verabschieden wird, das drastische Strafen für rücksichtslose Pistenrowdys vorsieht. Wer beispielsweise bei Lawinenwarnungen die markierten Pisten und Loipen, muss in Italien künftig mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 5.000 Euro rechnen. Kommt durch eine so ausgelöste Lawine gar ein Mensch zu schaden, kann dies zivile Schadenersatzansprüche und im Extremfall sogar eine Haftstrafe nach sich ziehen.

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