Italien und seine Weine - eine unschlagbare Verbindung
Veröffentlicht: 07.01.2010 in der Kategorie: Italien Gastronomie
Italien ist ein Land, das seine Traditionen mit viel Liebe zum Detail hegt und pflegt. Zudem ist Italien auch als ein Reiseziel bekannt, das seine Gäste mit höchsten kulinarischen Genüssen verwöhnt. Pizza- und Pasta-Gerichte aller Art stehen dabei als Inbegriff für die italienische Küche, sind qualitativ jedoch bei Weitem nicht so anzusiedeln wie die Qualitätsweine auf dem Apennin. Damit beim nächsten Urlaub in Italien sofort Klarheit herrscht, welche Weine im Hotel oder Restaurant serviert werden, stellen wir Ihnen im Folgenden die Kriterien für die vier Qualitätsstufen vor, nach denen alle Weine in Italien eingeteilt werden.
Wer sich im Italien Urlaub im Restaurant für einen DOCG-Wein entscheidet, wird voraussichtlich einen der teuersten Weine auf der Weinkarte wählen, kann dafür aber mit der höchsten Qualität rechnen. Beim DOCG-Siegel (Denominazione di Origine Contallata e Garantita) handelt es sich um ein staatliches Garantie-Siegel, das in Italien ausschließlich an die besten Weine vergeben wird. Diese Weine müssen zwingend am Ort ihrer Herstellung in Flaschen gefüllt werden, dürfen nicht in größeren Tanks transportiert werden und sind an einer Banderole um den Flaschenhals leicht zu erkennen. In der 2. Liga spielen in Italien die DOC-Weine, die nur in bestimmten Mengen angebaut und hergestellt sowie in Gefäße mit einem Fassungsvermögen von maximal fünf Litern abgefüllt werden dürfen.
Auf der nächsten Stufe folgt der Italienische Landwein, der als IGT-Wein in den Regalen steht. IGT steht dabei für "Indicazione Geografica Tipica und stellt vergleichsweise geringe Anforderungen an den Wein. Je nach geographischer Lage des Anbaugebiets kann der IGT-Wein in Italien auch is Französische mit "Vin de Pays" (im Aosta-Tal) oder ins Deutsche mit "Landwein" (in Südtirol) übersetzt werden. Alle übrigen Weine, die keinen der bereits genannten Anforderungen entsprechen, werden in Italien als Tafelwein bezeichnen und bilden damit das untere Ende der allgemein sehr hohen Qualitätsskala italienischer Weine.
Die besten Weine aus Italien werden traditionell in den Regionen Piemont, Toskana, Lombardei sowie auf Sardinien und Sizilien angebaut.

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