Busreisen nach Italien sollen gefördert werden

23.09.2009 in der Kategorie: Jugendreisen Italien

Der Bus zählt auch bei den Jugendreisen nach Italien zu den beliebtesten Verkehrsmitteln, auch wenn sich die Behörden in dem südeuropäischen Land in Bezug auf die Förderung dieser umweltfreundlichen Reiseart etwas rückständiger als seine Nachbarn zeigen. Durch hohe Gebühren für Einreise und Parken sowie nur schwer nachvollziehbare Hürden bürokratischer Art lassen den ein oder anderen Verantsalter von Jugendreisen Abstand von einer Busreise nach Italien nehmen. Dies soll sich nach dem Willen der Fachverbände aus dem deutschsprachigen Raum - also Deutschland, Österreich und der Schweiz - jedoch schon bald ändern. Im Juni 2009 traf sich die Vizepräsidentin des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmen (BDO) Dr. Volz mit der italienischen Tourismusministerin Brambilla, um das Thema Bus- und Jugendreisen nach Italien zu erörtern. Dabei ging es in erster Linie um die bestehenden Probleme und den damit verbundenen Rückgang von Busreisen nach Italien bzw. den Umstieg auf das Flugzeug. Brambilla sagte dem BDO die Einberufung einer Arbeitsgruppe zu, der Experten der Tourismusregionen und fachverbände aus ganz Italien angehören sollen. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, wandten sich die drei Fachverbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nun mit einem Schreiben erneut an Tourismusministerin Brambilla sowie Regionalpolitiker und Vertreter des Tourismus in Italien. Darin argumentieren der BDO und seine Partnerverbände für die Vorteile von Busreisen und zeigen die Bedeutung dieses Reisemittels für den gesamten Tourismus in Italien auf, insbesondere auch der Jugendreisen.

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