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Latium im Zentrum Italiens

Latium ist nicht nur der geographische Mittelpunkt von Italien, sondern auch eine der wirtschaftlich stärksten Regionen des Landes. Wer sich die Landmasse Italiens als Bein oder Stiefel vorstellt und dabei nach Latium sucht, wird ziemlich genau am Knie fündig. Latium liegt am Tyrrhenischen Meer, einem Nebenmeer zum Mittelmeer. In der Hauptstadt Rom, das auch die Hauptstadt von ganz Italien ist, leben so viele Menschen wie in allen anderen Orten und Städten Latiums zusammen. Rom ist auch der Grund für die Stärke der Wirtschaft und des Tourismus in Latium.

Rom und Latium sind schon seit vorchristlichen Zeiten untrennbar miteinander verbunden, als das Römische Reich seine Blütezeiten erlebte. Bereits im 6 Jahrhundert vor Christus von den Latinern gegründet, wurde Latium im Zweiten Latinerkrieg (340 – 338 v. Chr.) schon bald von Rom erobert. Nach der Teilung des Römischen Reiches wurde Latium dem Oströmischen Reich und damit den Franken zugeschlagen, die die Region im Jahr 755 an den Papst zurückgaben, der dort einen eigenständigen Kirchenstaat errichtete. Napoléon annektierte Latium im Jahr 1809 für Frankreich, allerdings nur bis zum Jahr 1815. Nach einer kurzen Zeit der Unabhängigkeit, gehörte Latium ab 1870 endgültig zu Italien und erhielt nach dem Zweiten Weltkrieg seinen heutigen Status als Verwaltungseinheit mit der Hauptstadt Rom.  

Jugendreisen nach Latium konzentrieren sich auf Rom, erstrecken sich aber auch auf die Albaner Berge, die die Heimat vieler Vulkanseen sind. Diese Vulkanseen bieten neben dem Tyrrhenischen Meer die besten Badegelegenheiten in Latium. Der Kulturtourismus ist im Süden der Region Latium zu Hause, etwa im Kloster Monte Cassino zwischen Rom und Neapel. Citavecchia bei Rom verfügt darüber hinaus über einen großen Hafen, der ganzjährig Kreuzfahrtschiffen zahlreicher Reedereien angesteuert wird und damit eines der beliebtesten Ziele bei Kreuzfahrten im Mittelmeer ist.